Pro-Ject Debut III Plattenspieler im Test

... Stylisch - klangvoll
Wem es vor allem um einen warmen und natürlichen Klang des Plattenspielers geht, ist mit dem Pro-Ject Debut III gut beraten. Als führendes Modell im Einsteigerbereich überzeugt er aber auch durch seine besonders wertige Konstruktion und das moderne Design. Erhältlich ist er nämlich nicht nur in den gewöhnlichen Farben wie schwarz, weiß oder silber, sondern auch in rot.

Aber mal ganz abgesehen von diesen Design Aspekten: besonders überzeugt der Pro-Ject Debut III durch sein tolles Preis-Leistungsverhältnis. Wie bei vielen Einsteigermodellen wurde auch hier Wert darauf gelegt, Bedienung und Aufbau sehr einfach zu halten.

Design & Sound

Der Plattenspieler ist bei Lieferung bereits nahezu gebrauchsbereit, denn der Tonarm und Tonabnehmer sind schon montiert. Selbstständig vorgenommen müssen nur noch einige Schritte wie z.B. Antiskating oder die Drehgeschwindigkeit einzustellen.

Der Pro-Ject Debut III sticht besonders durch seine Soundqualität hervor. Der Klang ist natürlich, außerdem verfügt er über eine schöne Balance über alle Frequenzen.
Das Modell ist das perfekte Beispiel für Hersteller, die zwar auf eine minimalistische Designphilosophie, dafür mehr auf Komponente setzen die wichtig für einen guten Sound sind.

Basisteile

Das Messing Gehäuse bietet genug Platz für die gefederte Vier-Punktaufhängung des Motors. Damit wird dafür gesorgt dass Vibrationen des Motors von der Chassis ferngehalten werden. So dringt auch kein Lärm bis zum Tonabnehmer vor. Auch die Füße wurden aus diesem Grund kautschukgedämpft.

Zudem reduziert ein externer AC Stromversorgung die Wahrscheinlichkeit des Brummens. Der schwere Teller aus Stahlblech, ausgestattet mit einer Filzmatte, dreht sich in präziser Achse, was für eine konstante Geschwindigkeit und leise Umdrehungen spricht. Selbst am Tonarm wurde mitgedacht, denn er verfügt über einen silikongedämpften Hebel um den Arm sanft zu heben und zu senken. Das wiederum ist ein Schutz für Nadel und Platte.

Die Geschwindigkeiten von 33 1/3 or 45 U/m können ausgewählt werden, optional gibt es auch die Möglichkeit auf 78 U/m zu wechseln. Dazu muss allerdings der Teller entfernt und der Riemen eingestellt werden. Der ganze Prozess klingt schwerer als er schlussendlich ist.

Antriebsart

Auch der Pro-Ject Debut setzt auf den guten alten Riemenantrieb. Zudem unterstützt in diesem Fall ein Gummiring die Konstruktion dabei Vibrationen zu verhindern und die Geschwindigkeit konstant zu halten. Der Riemen ist präzisionsgeschliffen.

Anschluss

Auch im Bezug auf die vorhandenen Anschlüsse wird sowohl auf Design und auch auf Funktionalität gesetzt. Denn diese sind versteckt angebracht. Der Pro-Ject Debut III verfügt über einen Integrierten Vorverstärker.

Über das fixierte Verbindungskabel kann der Plattenspieler direkt an den Receiver angeschlossen werden.

Features

Der Plattenspieler wird manuell betrieben, d.h. der Tonarm muss am Anfang und am Ende der Platte selbstständig bewegt werden.
Natürlich wurde beim Debut III auch nicht auf einen Antiskating-Mechanismus verzichtet.

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