Pro-Ject RPM 5.1 Plattenspieler im Test

... Extravagant - hochwertig - edel

Mut zur Lücke besteht ja schon seit Längerem im Hi-Fi Bereich - mit dem Pro-Ject RPM 5.1 haben die Hersteller es jedoch auf die Spitze getrieben. Und damit sind nicht die klanglichen Qualitäten gemeint.


Mit dem RPM 5.1 hat sich Pro-Ject einmal mehr in erster Linie auf den Klang ihres Gerätes konzentriert - dabei ist jedoch auch auf das Design nicht völlig vergessen worden. Dieser Dreher ist für alle, die sich einen Plattenspieler kaufen wollen, dabei jedoch schon über das Einsteigerbudget hinausgehen möchten.

Pro-Ject RPM 5.1 Plattenspieler

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Design & Sound

Der Pro-Ject RPM 5.1 ist in der Farbe bzw. Legierung anthrazit-grau auf Pianolack erhältlich. Ganz klar ersichtlich ist bei dem Plattendreher, das Hauptaugenmerk in der Herstellung: nämlich bautechnisch abzuspecken und dabei trotzdem klanglich noch einen draufzulegen.

Weniger ist eben manchmal doch mehr! Bei den vorhandenen Bauteilen wurde besonders auf klangrelevante Alternativen gesetzt.

Was ansonsten am Design besonders ins Auge sticht? In erster Linie natürlich die tropfenförmige Bauweise, die einen erstmal staunen lässt. Jedoch auch der dynamische, volle Klang ist nicht von schlechten Eltern und lässt so manche Schallplatte, die richtigen Töne treffen. Dank der gummigedämpften Aluminiumkegelfüße steht der Plattendreher stabil und die Position kann so auch einfach ausgeglichen werden. Ein Cover zum Staubschutz gibt’s allerdings nur optional.

Basisteile

Der Plattenspieler von Pro-Ject ist perfekt durchkonstruiert! Mit Sicherheit musst du dir keine Sorgen um überflüssige Bauteile machen.

Die Chassis ist dabei minimalistisch gehalten und besteht aus dem beliebten MDF Material – um möglichst wenig Schwingungsenergie weiterzuleiten. Der Metallblock trägt zur Schwerpunktoptimierung und Tellerlagerdämpfung bei.

Was der beste Teil des RPM 5.1 ist? Eindeutig der perfekte Tonarm. Das Modell 9cc besitzt einen silikongedämpften Tonarmlift und wurde aus einem Stück Kohlefaser gefertigt. Der Tonabnehmer Ortofon 2M Red kann da zwar nicht ganz mithalten, liefert jedoch klanglich gute Werte.

Auch der Plattenteller besteht aus MDF! Angelegt ist er in einer Sandwichkonstruktion und setzt sich aus Subteller, einem aus verdichteten Holzfasermaterial gedrehten Teller, einer Naturkorkauflage und der Plattenklemme zusammen.

Antriebsart

Der Pro-Ject Plattendreher läuft über einen präzisionsgeschliffenen Riemenantrieb. Auch der leise laufende Wechselstrommotor beeinflusst die Tonqualität in keinster Weise und verspricht sensationelle Klangqualitäten.

Einstellbar sind am RPM 5.1 drei Geschwindigkeiten: 33 ⅓, 45 und 78 U/min – zum Umstellen muss jedoch Plattenteller und Auflage abgenommen werden. Das passende Werkzeug dazu ist inkludiert.

Features

Der Plattenspieler wird manuell gesteuert, d. h. der Tonarm muss aufgelegt und wieder zurück auf die Halterung gegeben werden. Auch wenn diese Antriebsart etwas unpraktisch erscheint, unterstützt sie die klanglichen Eigenschaften.

Einstellen lässt sich auch das Antiskating am Pro-Ject RPM 5.1. Einige Kunden sprechen von einer schlechten Justierung bei den gelieferten Geräten. Deshalb ist es wichtig, alle Justierungen vor dem Musikhören zu überprüfen.

Das aufregendste Feature an diesem Plattenspieler ist jedoch mit Sicherheit das Design. Damit wird der Dreher zum Hingucker in jedem Wohnzimmer!

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Veröffentlicht von Viktoria - Expertin für Plattenspieler auf 33einDrittel.com

Über die Jahre hat sich Viktoria über viele Stunden Recherche und ganz viel Ausprobieren ein umfangreiches Fachwissen zum Thema HiFi angeeignet. Heute gilt sie in ihrem Freundeskreis als erste Anlaufstelle, wenn es um das Thema Plattenspieler geht.

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