Riemenantrieb

Eine der heute hauptsächlich angewendeten Antriebsarten ist der Riemenantrieb. Wie der Name schon vermuten lässt, wird der Plattenteller hier mithilfe eines Motors und eines Gummiriemens gedreht.

Neben diesem Art des Antriebes von Plattenspielern gibt es auch noch den Direkt- und den Reibradantrieb. Der Name basiert hierbei auf die Art der Verbindung zwischen dem Teller und des Motors im Plattenspieler.

Andere Möglichkeiten

Beim Direktantrieb ist der Motor des Plattenspielers direkt mit dem Teller verbunden. Diese direkte Verbindung kann natürlich auch zur Übertragung von Vibrationen auf die Platte führen. Vor allem DJ’s setzen auf diese Möglichkeit des Antriebs.

Der Reibradantrieb gilt bereits als eher veraltet in der heutigen Produktion. Ein gummiüberzugenes Reibrad ist hierbei für die Übertragung der Drehung verantwortlich.

Der Riemenantrieb
Beim Riemenantrieb werden die Vibrationen des Motors absorbiert

Wie funktioniert der Riemenantrieb?

Zentral beim Antrieb eines Schallplattenspielers ist natürlich die Drehung, die erzielt werden möchte. In diesem Fall soll sich der Teller drehen. Beim Riemenantrieb wird das durch die Drehung der Motorachse über den Riemen erreicht.

Der verwendete Riemen besteht aus einem elastomeren Material, was ihn natürlich auch sehr flexibel macht. Dies ist nicht immer unbedingt von Vorteil.

Unsere Empfehlung
Bild: Technics SL-BD 3 Riemen

Technics SL-BD 3 Riemen

Toller Ersatz für Geräte mit Riemenantrieb.

Vor- und Nachteile

Diese Antriebsart brachte einige klangliche, als auch technische Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängerversionen mit sich. Zum einen absorbiert der gummiartige Riemen die Vibrationen des Motors sehr gut. So können diese gar nicht erst bis zur Nadel gelangen und wirken sich dementsprechend auch nicht auf die Wiedergabe aus.

Im Vergleich zum Direktantrieb konnte bei einem riemenangetriebenen Plattenspieler auf einen günstigeren Motor zurückgegriffen werden. Jedoch wird dem Riemenantrieb auch eine größere Anfälligkeit für Tempoveränderungen vorgeworfen. Ganz zu schweigen davon, dass das elastomere Material des Gurtes mit der Zeit an Elastizität verlieren kann. Probleme sind in dem Falle natürlich bereits vorprogrammiert.

Bild: Denon DP-300F Plattenspieler im Test

Denon DP-300F Plattenspieler im Test

Dieser vollautomatische Plattenspieler muss sich nicht verstecken. Die einfache Bedienung, die tolle qualitative Verarbeitung und der einwandfreie Klang sind nur einige seiner Vorzüge.

Bild: Pro-Ject Debut III Plattenspieler im Test

Pro-Ject Debut III Plattenspieler im Test

Der Pro-Ject Debut III hat viele Vorzüge - einer davon ist seine herausragende klangliche Qualität. Außerdem stimmt hier einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bild: Thorens TD 190-2 Plattenspieler im Test

Thorens TD 190-2 Plattenspieler im Test

Ein weiteres Prachtstück des Einsteigerbereichs ist der Thorens TD 190-2. Auch hier stimmen die klanglichen Vorzüge und die Materialgestaltung ohne Weiteres. Und für dein leichten Hauch an Luxus ist dieser Plattenspieler sogar ein Vollautomat.

 

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dein Feedback hilft uns gute Artikel und Themen anzubieten. Bitte nimm dir ein paar Sekunden Zeit um zu voten!
Vielen Dank für deine Hilfe!
Veröffentlicht von Georg - HiFi-Experte auf 33einDrittel.com

Georg ist der Audio Experte auf 33einDrittel. Während seines Informatik Studiums arbeitete er in einem Hi-Fi-Fachgeschäft und konnte sich dadurch jede Menge Fachwissen zum Thema Plattenspieler aneignen.

mehr erfahren ...